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Kurztipps

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MPD – Musik im Netzwerk

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MPD, bzw. ausgeschrieben der Music Player Daemon, erlaubt es im Netzwerk seine Musik zur Verfügung zu stellen, diese auf vielen verschiedenen Clients abzuspielen und auf verschiedenste Weisen zu steuern. Das Herzstück von MPD ist der eigentlich Daemon, ein rein konsolenbasierter Netzwerkdienst, der die Musiksammlung und die Playlisten verwaltet. Die Musik kann vom MPD direkt auf einer Soundkarte ausgegeben werden, bei einem Netzwerkweiten Einsatz wird die Musik aber entweder per Icecast-Stream an die Clients übertragen oder mittels der Netzwerkfähigkeiten des Pulse-Audio-Systems direkt auf den Soundkarten eines im Netzwerk befindlichen Rechners ausgegeben. Natürlich ist es auch möglich, die verschiedensten Formen der Sound-Ausgabe gleichzeitig zu aktivieren, so dass die Musik an mehreren Clients gleicchzeitig übertragen wird. Die Steuerung des MPD (z.B. Auswahl der Musikstücke, Lautstärkeregelung, Playlistenerstellung) erfolgt üblicherweise über Client-Programme, von denen eine vielzahl an Varianten existiert. Es existieren Clients für die Konsole,   [ ... ]

Linux Hardware Datenbank

Linux_Hardwaredatenbank

Vor dem Kauf von Hardware für ein Linux-System ist es noch immer notwendig, sich vorher intensiv mit der Unterstützung des Kernels für diese Hardwarekomponente zu beschäftigen, denn nur die wenigsten Hardware-Hersteller liefern diesbezüglich Informationen. Aus diesem Grund wurde die Rubrik Linux Hardware Datenbank eingerichtet, um eine Übersicht über aktuelle aber auch ältere Hardware zu liefern und Informationen bezüglich deren Einsatz unter Linux zu geben.
Zusammen mit der Angabe der marktüblichen Preise und einer Verfolgung der Preisentwicklung soll die Rubrik Hilfestellung beim Einkauf neuer Linux-Hardware liefern und kontinuierlich ausgebaut werden. Wir versuchen die Datenbank ständig zu erweitern, sobald uns neue Hardware in die Hände fällt. Dabei sind wir aber auch auf die Unterstützung der Leser angewiesen, welche die bestehenden Einträge um ihre eigenen Konfigurationshilfe erweitern sollen bzw. neue Hardware in die Datenbank eintragen können. Aufgrund des großen Besucher-Ansturms auf diesen   [ ... ]

SparkleShare als OpenSource-Alternative zu Dropbox

Sparkleshare Logo

Dropbox erlaubt es, Dateien auf verschiedenen Systemen (mehrere PCs, Smartphone, Tablet PC) zu synchronisieren. Durch die nahezu transparente Integration des Systems in das Betriebssystem und die Möglichkeit von vielen verschiedenen Plattformen aus auf seine Dateien zugreifen zu können, erfreut sich Dropbox mittlerweile einer großen Beliebtheit. Allerdings gibt es auch eine Reihe an Nachteilen, wenn man seinen Dateien diesem Dienst anvertraut. Abgesehen von der begrenzten Speichermöglichkeit, bzw. den Kosten, die für eine Erweiterung des Speichers entstehen, ist für viele Benutzer die verlorene Kontrolle über die eigenen Daten der Hauptgrund, Dropbox nicht einzusetzen. Von Haus aus unterstützt Dropbox keine Verschlüsselung, so dass sämtliche private Daten ungeschützt vom Betreiber eingesehen werden können. Deshalb schauen sich viele Benutzer seit längerer Zeit nach Alternativen um, und eine ganze Fülle an OpenSource-Projekte versuchen seit längerem eine Alternative für Dropbox zu entwickeln. Die meisten dieser   [ ... ]

C.U.O.N., GTK3 und Broadway

Cuon Logo

Das C.U.O.N.-System sowie der Client pyCuon ist eine Auftragsbearbeitung, Warenwirtschaft und allgemeine Datenverwaltung. Außerdem beinhaltet es ein Dokumenten Management System (DMS). Das komplette System steht unter der GPL V3. Gerade das DMS kann sehr vielseitig angewendet werden.
1 Vorwort Kaufmännische Anwendungen gibt es unter Linux nicht allzu viele, C.U.O.N. ist eins davon. Es eignet sich für kleine (so 2-3 Bildschirm-Arbeitsplätze sollten es schon sein) bis hin zu größeren Unternehmen. Das C.U.O.N.-System hat im letzten Jahr wieder zahlreiche Verbesserungen und Erweiterungen erlebt. Nun steht eine große Migration von GTK2 auf GTK3 an. 2 Komponenten Das C.U.O.N. System ist in 3 Komponenten unterteilt. Der Server kann nur auf Linux installiert werden, benötigt aber keine GUI. Das Setup-, Konfigurations- und Pflegeprogramm ist eine python-GTK-Komponente und läuft am besten auf einen Linux-System mit GUI. Die Clients laufen in vielen möglichen Systemen, z.B. Linux   [ ... ]

Virtual MythTV – MythTV Backend als virtuelle Maschine

mythtv logo

Ein MythTV-Server lässt sich durchaus in einer virtuellen Maschine betreiben. Allerdings hat man einige Regeln zu beachten, wenn man dies ohne große Leistungseinbußen erreichen möchte. Bei der im folgenden beschriebenen Konfiguration handelt es sich nicht nur um eine Machbarkeitsstudie, sondern um ein sich im täglichen Einsatz befindliches System. Wer eine MythTV-Installation mit mehreren Clients nutzt, besitzt zumeist einen zentralen Mythbackend-Server, der die Medien an die angeschlossenen Fernseher bzw. PCs verteilt. Aus mehreren Gründen ist es von Vorteil, diesen Server in eine virtuellen Maschine auszulagern. Die typischen Vorteile bei der Benutzung einer virtuellen Maschine kommen auch MythTV zugute, wie die Hardwareunabhängigkei & Kapselungt: man kann den virtuellen Mythbackend-Server jederzeit auf auf einem anderen Rechner ausführen lassen, wenn dies Ressourcen oder Wartungsaktivitäten verlangen) Isolation: Mythtv ist bei einem Zusammenspiel mehrerer Rechner im Netzwerk sehr wählerisch, was die eingesetzte Version der Software betrifft.   [ ... ]

TTYredirector und Seriell-Netzwerk-Adapter LS100

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Der TTYredirector erlaubt es unter Linux, dass Hardwarekomponente, die über einen seriellen Port angesprochen wird, stattdessen über einen Netzwerkadapter anzuschließen. Dadurch muss die Harwarekomponente nicht an den seriellen Port des PCs angeschlossen werden, sondern kann sich stattdessen irgendwo innerhalb des erreichbaren Netzwerkes befinden. Serielle Geräte per Netzwerk ansteuern mittels TTYredirector Die Software TTYredirector erstellt dafür auf dem PC virtuelle serielle Ports (im folgenden unter der Bezeichnung /dev/mytty0), die anstatt der standardmäßig benutzten Ports (/dev/ttyS0 usw.) benutzt werden. Für die meisten Programme genügt eine Umstellung des zu benutzenden seriellen Ports auf einen der von TTYredirector verwalteten Ports und schon kann die Kommunikation über den Netzwerkadapter stattfinden. Das eigentliche Programm, welches auf den seriellen Port zugreift, bekommt von der Weiterleitung der Kommunikation über den Netzwerkadapter gar nichts mit. Auf diese Weise ist es nicht nur möglich die Längen- bzw. Ortsbeschränkungen eines Seriellen-Anschlusses   [ ... ]

Verbraucher per Netzwerk ein- und ausschalten – Software

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Im vorherigen Artikel (Verbraucher per Netzwerk ein- und ausschalten – Hardware) wurde bereits beschrieben, welche Hardware benötigt wird, um per Relaiskarte Verbraucher ein- und ausschalten zu können. In diesem zweiten Teil soll nun die Software-Ansteuerung dieser Relaiskarte beschrieben werden. Ansteuerungssoftware Das Kernstück zur Ansteuerung der Relaiskarten ist das sogenannte Relaiskarten-Kontrollprogramm (RCcP) von Thomas Dohl, welches unter http://www.thomas-dohl.de/?Downloads heruntergeladen werden kann. Diese Software erlaubt sowohl das Ansteuern der Relais der Karten als auch das Auslesen der aktuellen Schaltzustands. Nach dem Kompilieren der Programms mittels make ist die Software unter dem Namen Relaisprogramm.bin einsatzbereit. Die Kontrolle der Relaiskarte erfolgt über die Parameter, die an Relaisprogramm.bin übergeben werden. Eine Übersicht der Parameter erhält man mittels der Option “-h“. Das Programm kennt folgende Optionen -d Hier gibt man den seriellen Port an, an welchem die Relaiskarte angeschlossen wurde (z.B. /dev/ttyS0). -i Die Relaiskarten muss   [ ... ]

Verbraucher per Netzwerk ein- und ausschalten – Hardware

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PCs lassen sich heutzutage dank Wake On Lan (WOL) komfortabel per Netzwerk aus der Ferne einschalten. Im folgenden wird aber gezeigt, wie man mit etwas handwerklichen Geschick ähnliches für Komponenten erreichen kann, die kein WOL unterstützen. Sei es etwa, um sich seine Heim-Automatisierung aufzubauen, oder um seinen Drucker, Router oder die Stereoanlage ferngesteuert aktivieren zu können. Im folgenden werden die Hardware-Komponenten beschrieben, die notwendig sind, um das Ein- bzw. Ausschalten aus der Ferne mittels Linux zu ermöglichen. Die zugehörige Software, die das Ansteuern der Relaiskarte, erlaubt, als auch die Kontrolle der Hardware über ein Web-Frontend wird in einem später folgenden Artikel erläutert. Relaisschaltung Kernstück der Steuerung ist eine 8-fach Relaiskarte, welche u.a. bei Conrad.de unter der Artikelnummer 197720 für ca. 40 Euro erhältlich ist: Diese Relais-Karte lässt sich dann von Linux aus ansteuern und somit die gewünschte Automatisierung zu erzielen.   [ ... ]

Private Cloud: PIM mit SOGo selbst gebaut

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Moderne PIMs (d.h. Personal Information Manager) erlauben es heutzutage seine Daten in “der Cloud” zu speichern. Cloud-Computing bedeutet dabei aber zumeist gleichzeitig, seine Daten aus der Hand zu geben und einem fremden Dienstanbieter anzuvertrauen. Dafür bekommt man als Endnutzer allerdings den Vorteil, flexibel und von vielen Geräten parallel auf seine Daten zugreifen zu können. Gerade dieser Komfort verleitet viele dazu, diesen Schritt zu gehen, obwohl man ganz genau weiß, dass man sich u.U. gleichzeitig einer Datenkrake anvertraut. Raus aus der fremden Cloud, rein in die eigene Cloud Aus diesem Grund soll dieser Artikel zeigen, wie man mit einfachen Mitteln aus einer kommerziellen Cloud flüchten kann, und wie man mit noch einfacheren mitteln seine eigene Cloud aufbaut, um wieder Herr über seine eigenen Daten zu werden. Im ersten Teil gehen wir darauf ein, wie man mit existierenden, freien und auch kostenlosen   [ ... ]

Gimp-Kurs

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Gimp ist das umfangreichste Bildbearbeitungsprogramm unter Linux. Nur leider ist auch die Bedienung entsprechend kompliziert, und anfangs hat jeder Probleme sich in der Fülle an Menüpunkten zurechtzufinden.
Aus diesem Grund bieten wir diesen Gimp-Kurs, der an einem praktischen Beispiel erläutern will, wie man mit Gimp arbeitet.
Im laufe dieses Kurses wollen wir ein animiertes Banner erzeugen, dafür benötigen wir standardmäßig ein Bild mit dem Format 468×60 Pixel. Dazu wählen wir den Menüpunkt File->New und generieren somit ein neues Blanko-Bild. Der “Image Type” ist RGB, da unser Bild schließlich farbig sein soll, und als Fill-Type wählen wir Transparent. Nach dem Drücken auf OK öffnet Gimp ein neues Fenster, mit der eben eingestellten Breite und Höhe. Das karierte Muster im Hintergrund zeigt uns, daß das Bild transparent ist. Als nächstes öffnen wir das Layer-Menü. Mit der rechten Maustaste auf   [ ... ]

Plattenloses Linux

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Einen PC komplett übers Netz zu booten, d.h. einen PC ohne Diskettenlaufwerk oder Festplatte ausrüsten zu müssen, klingt zuerst etwas seltsam, ist aber mit etwas Aufwand durchaus erreichbar. Einleitung Nach dem Einschalten eines PCs versucht normalerweise das Bios eine angeschlossene Festplatte, ein Diskettenlaufwerk oder ein CD-Rom-Laufwerk zu finden, von dem der PC booten kann.
Normalerweise bootet man von einem dieser Speichermedien. Ist keines dieser Hardwarekomponenten vorhanden, kann man eigentlich auch kein Betriebssystem starten.
Aber es geht auch ohne. Sollte der PC mit einer Netzwerkkarte ausgerüstet sein, kann man das Betriebssystem auch per Netz von einem entsprechenden Server herunterladen. Daraufhin stellt sich einem schnell die Frage, was das nun für Vorteile mit sich bringen sollte?
Bei größeren Netzwerken auf jeden Fall den Vorteil der leichten Administration. Denn die Daten aller PCs liegen versammelt auf einem einzigen Server   [ ... ]

Diskquota unter SuSE Linux

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Diskquotas sind ein Mechanismus, um den vorhandenen Festplattenspeicher für Benutzer zu beschränken. Dabei können Limits für Benutzer oder Gruppen gesetzt werden. Es existiert die Möglichkeit, jeden Benutzer bzw. jede Gruppe eine Warnung per E-Mail zukommen zu lassen, sobald das Limit für die Nutzung des Festplattenspeicherplatzes überschritten wurde.
Vorraussetzung für die Installation ist die Aktivierung des QUOTA-SUPPORT im Kernel. Der Eintrag ist in dem Menü Filesystems/Dateisysteme der Kernelkonfiguration zu finden.
Die Quota-Tools werden zur Einrichtung und Verwaltung der Diskquotas benötigt. Bestandteil der Quota-Tools sind warnquota, setquota, edquota, quota, quoatacheck, quotaon, quotastats, repquota.
Nach der Installation der Quota-Tools von der SuSE CD funktionierte die E-Mail Benachrichtigung bei mir nicht. Daraufhin entschied ich mich, den neusten Quelltext (*.tar.gz) der Quota-Tools herunterzuladen. Das einfachste ist es, wenn man in eine Paket-Suchmaschine   [ ... ]

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