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 R. Ziegler, Mai 17, 2012
Der TTYredirector erlaubt es unter Linux, dass Hardwarekomponente, die über einen seriellen Port angesprochen wird, stattdessen über einen Netzwerkadapter anzuschließen. Dadurch muss die Harwarekomponente nicht an den seriellen Port des PCs angeschlossen werden, sondern kann sich stattdessen irgendwo innerhalb des erreichbaren Netzwerkes befinden. Serielle Geräte per Netzwerk ansteuern mittels TTYredirector Die Software TTYredirector erstellt dafür auf dem PC virtuelle serielle Ports (im folgenden unter der Bezeichnung /dev/mytty0), die anstatt der standardmäßig benutzten Ports (/dev/ttyS0 usw.) benutzt werden. Für die meisten Programme genügt eine Umstellung des zu benutzenden seriellen Ports auf einen der von TTYredirector verwalteten Ports und schon kann die Kommunikation über den Netzwerkadapter stattfinden. Das eigentliche Programm, welches auf den seriellen Port zugreift, bekommt von der Weiterleitung der Kommunikation über den Netzwerkadapter gar nichts mit. Auf diese Weise ist es nicht nur möglich die Längen- bzw. Ortsbeschränkungen eines Seriellen-Anschlusses [ ... ]
 R. Ziegler, Mai 6, 2012
Im vorherigen Artikel (Verbraucher per Netzwerk ein- und ausschalten – Hardware) wurde bereits beschrieben, welche Hardware benötigt wird, um per Relaiskarte Verbraucher ein- und ausschalten zu können. In diesem zweiten Teil soll nun die Software-Ansteuerung dieser Relaiskarte beschrieben werden. Ansteuerungssoftware Das Kernstück zur Ansteuerung der Relaiskarten ist das sogenannte Relaiskarten-Kontrollprogramm (RCcP) von Thomas Dohl, welches unter http://www.thomas-dohl.de/?Downloads heruntergeladen werden kann. Diese Software erlaubt sowohl das Ansteuern der Relais der Karten als auch das Auslesen der aktuellen Schaltzustands. Nach dem Kompilieren der Programms mittels make ist die Software unter dem Namen Relaisprogramm.bin einsatzbereit. Die Kontrolle der Relaiskarte erfolgt über die Parameter, die an Relaisprogramm.bin übergeben werden. Eine Übersicht der Parameter erhält man mittels der Option “-h“. Das Programm kennt folgende Optionen -d Hier gibt man den seriellen Port an, an welchem die Relaiskarte angeschlossen wurde (z.B. /dev/ttyS0). -i Die Relaiskarten muss [ ... ]
 R. Ziegler, April 21, 2012
PCs lassen sich heutzutage dank Wake On Lan (WOL) komfortabel per Netzwerk aus der Ferne einschalten. Im folgenden wird aber gezeigt, wie man mit etwas handwerklichen Geschick ähnliches für Komponenten erreichen kann, die kein WOL unterstützen. Sei es etwa, um sich seine Heim-Automatisierung aufzubauen, oder um seinen Drucker, Router oder die Stereoanlage ferngesteuert aktivieren zu können. Im folgenden werden die Hardware-Komponenten beschrieben, die notwendig sind, um das Ein- bzw. Ausschalten aus der Ferne mittels Linux zu ermöglichen. Die zugehörige Software, die das Ansteuern der Relaiskarte, erlaubt, als auch die Kontrolle der Hardware über ein Web-Frontend wird in einem später folgenden Artikel erläutert. Relaisschaltung Kernstück der Steuerung ist eine 8-fach Relaiskarte, welche u.a. bei Conrad.de unter der Artikelnummer 197720 für ca. 40 Euro erhältlich ist: Diese Relais-Karte lässt sich dann von Linux aus ansteuern und somit die gewünschte Automatisierung zu erzielen. [ ... ]
 R. Ziegler, April 1, 2012
Moderne PIMs (d.h. Personal Information Manager) erlauben es heutzutage seine Daten in “der Cloud” zu speichern. Cloud-Computing bedeutet dabei aber zumeist gleichzeitig, seine Daten aus der Hand zu geben und einem fremden Dienstanbieter anzuvertrauen. Dafür bekommt man als Endnutzer allerdings den Vorteil, flexibel und von vielen Geräten parallel auf seine Daten zugreifen zu können. Gerade dieser Komfort verleitet viele dazu, diesen Schritt zu gehen, obwohl man ganz genau weiß, dass man sich u.U. gleichzeitig einer Datenkrake anvertraut. Raus aus der fremden Cloud, rein in die eigene Cloud Aus diesem Grund soll dieser Artikel zeigen, wie man mit einfachen Mitteln aus einer kommerziellen Cloud flüchten kann, und wie man mit noch einfacheren mitteln seine eigene Cloud aufbaut, um wieder Herr über seine eigenen Daten zu werden. Im ersten Teil gehen wir darauf ein, wie man mit existierenden, freien und auch kostenlosen [ ... ]
 R. Ziegler, März 27, 2012
Gimp ist das umfangreichste Bildbearbeitungsprogramm unter Linux. Nur leider ist auch die Bedienung entsprechend kompliziert, und anfangs hat jeder Probleme sich in der Fülle an Menüpunkten zurechtzufinden. Aus diesem Grund bieten wir diesen Gimp-Kurs, der an einem praktischen Beispiel erläutern will, wie man mit Gimp arbeitet. Im laufe dieses Kurses wollen wir ein animiertes Banner erzeugen, dafür benötigen wir standardmäßig ein Bild mit dem Format 468×60 Pixel. Dazu wählen wir den Menüpunkt File->New und generieren somit ein neues Blanko-Bild. Der “Image Type” ist RGB, da unser Bild schließlich farbig sein soll, und als Fill-Type wählen wir Transparent. Nach dem Drücken auf OK öffnet Gimp ein neues Fenster, mit der eben eingestellten Breite und Höhe. Das karierte Muster im Hintergrund zeigt uns, daß das Bild transparent ist. Als nächstes öffnen wir das Layer-Menü. Mit der rechten Maustaste auf [ ... ]
 R. Ziegler, März 24, 2012
Einen PC komplett übers Netz zu booten, d.h. einen PC ohne Diskettenlaufwerk oder Festplatte ausrüsten zu müssen, klingt zuerst etwas seltsam, ist aber mit etwas Aufwand durchaus erreichbar. Einleitung Nach dem Einschalten eines PCs versucht normalerweise das Bios eine angeschlossene Festplatte, ein Diskettenlaufwerk oder ein CD-Rom-Laufwerk zu finden, von dem der PC booten kann. Normalerweise bootet man von einem dieser Speichermedien. Ist keines dieser Hardwarekomponenten vorhanden, kann man eigentlich auch kein Betriebssystem starten. Aber es geht auch ohne. Sollte der PC mit einer Netzwerkkarte ausgerüstet sein, kann man das Betriebssystem auch per Netz von einem entsprechenden Server herunterladen. Daraufhin stellt sich einem schnell die Frage, was das nun für Vorteile mit sich bringen sollte? Bei größeren Netzwerken auf jeden Fall den Vorteil der leichten Administration. Denn die Daten aller PCs liegen versammelt auf einem einzigen Server [ ... ]
 Mathias Kresin, März 24, 2012
Diskquotas sind ein Mechanismus, um den vorhandenen Festplattenspeicher für Benutzer zu beschränken. Dabei können Limits für Benutzer oder Gruppen gesetzt werden. Es existiert die Möglichkeit, jeden Benutzer bzw. jede Gruppe eine Warnung per E-Mail zukommen zu lassen, sobald das Limit für die Nutzung des Festplattenspeicherplatzes überschritten wurde. Vorraussetzung für die Installation ist die Aktivierung des QUOTA-SUPPORT im Kernel. Der Eintrag ist in dem Menü Filesystems/Dateisysteme der Kernelkonfiguration zu finden. Die Quota-Tools werden zur Einrichtung und Verwaltung der Diskquotas benötigt. Bestandteil der Quota-Tools sind warnquota, setquota, edquota, quota, quoatacheck, quotaon, quotastats, repquota. Nach der Installation der Quota-Tools von der SuSE CD funktionierte die E-Mail Benachrichtigung bei mir nicht. Daraufhin entschied ich mich, den neusten Quelltext (*.tar.gz) der Quota-Tools herunterzuladen. Das einfachste ist es, wenn man in eine Paket-Suchmaschine [ ... ]
 R. Ziegler, März 20, 2012
Egal wie teuer der PC war, man hat immer das Gefühl, daß der Hersteller an der internen Uhr gespart hat. Innerhalb weniger Tage erreicht die PC-Uhr Abweichungen um mehrere Sekunden… Nie wieder Uhren stellen Eine korrekt eingestellte Uhrzeit eines im Netzwerk befindlichen Computers ist unumgänglich. Woher will man sonst bei mehreren Versionen eines zugeschickten Dokuments wissen, welches nun die neueste Version ist? Außerdem wird bei vielen Sicherheitsprotokollen die Uhrzeit mitgeschickt, damit man ausschließen kann, daß die Pakete unterwegs abgefangen und geändert wurden. Zumeist ist es aber einfach nur lästig, seine Uhr andauernd nachzustellen, da viele Hersteller bei der PC-internen Uhr anscheinend nur minderwertige Hardware benutzen und schon innerhalb kürzester Zeit die interne Uhr hinterherhinkt oder vorgeht. Es wäre sehr verwunderlich, wenn findige Programmierer für derartige Probleme nicht schon Abhilfe gefunden hätten. Deshalb gibt es im Internet spezielle Zeitserver, [ ... ]
 Gregor Waluga, März 16, 2012
Dieses Tutorial beschreibt, wie man die Daten zwischen einem Notebook und einem Desktop-PC mit nur einem Mausklick und wenigen Tastendrücken synchronisiert. Verwendet wird das Konsolenprogramm rsync unter Linux per ssh. Inhalt: Vorwort Was brauche ich? Netzwerk rsync installieren ssh Crashkurs in rsync Ein paar Funktionen von rsync include- / exclude-Dateien ssh für rsync einrichten Der erste Test Synchronisation automatisieren Shellscripts schreiben (Erklärung von synclap und syncpc) Geht’s noch einfacher? Hinweise und weitere Informationen Vorwort Wie nehme ich nun meine Arbeit mit? – Das war meine erste Frage, als ich mein Notebook auspackte. Mühsames hin- und herkopieren schloss ich als fauler Mensch aus. Das Konzept von Linux ein eigenes /home-Verzeichnis zu haben (auf beiden Rechnern), ist dabei sehr praktisch, da alle persönlichen Daten und Einstellungen in einem eigenen Ordner liegen. Schließlich fand ich auf Grund eines Tipps DAS geeignete Tool: rsync. [ ... ]
 Alex Planting, März 16, 2012
Diese Anleitung zeigt zwei Beispiele, die beschreiben, wie ein FTP-Server sicherer gemacht werden kann. Notwendig ist so ein Eingriff auf jeden Fall, da die Standardinstallation in der Regel ein anonymes Einloggen ermöglicht und somit beliebig Müll auf Ihren Rechner hochgeladen werden kann. Nach dem Abarbeiten dieser Instruktionen wird es möglich sein, jedem User sein home-Verzeichnis zuzuweisen, aus dem er nicht heraus kann. 1. Anonymer Login In der Datei /etc/ftpaccess sollte der “anonymous” Eintrag gelöscht werden. Hier sehen Sie ein Beispiel, wie die Datei ftpaccess aussehen sollte: class all real,guest * email your@email.com loginfails 3 readme README* login readme README* cwd=* message /welcome.msg login message .message cwd=* compress yes all tar yes all chmod no guest delete no guest overwrite no guest rename no guest log transfers anonymous,real inbound,outbound shutdown /etc/shutmsg passwd-check rfc822 warn guestgroup FTPgroup greeting full [ ... ]
 Marcel Alburg, März 10, 2012
Warum eine Anmeldung an einem LDAP Server. Angenommen man möchte einen Web Server aufstellen, wo sich ein Kunde anmelden und danach über das Internet E-Mails abfragen und/oder versenden kann u.a. (siehe www.gmx.de oder www.web.de). Dazu muss der Kunde aber als User auf dem Web Server eingerichtet werden. Was wiederum bedeutet, dass man entweder den Web Server als root laufen lässt (Nicht zu empfehlen), um dann das Kommando useradd und groupadd ausführen zu können. Oder man legt alle User in einer Datenbank ab, wo das System bei einem Login nachschaut, ob der User existiert. Diese zweite Möglichkeit ist zu einem sicherer und zum anderen hat man einen einzigen Punkt im Netzwerk, wo sich alle User anmelden (ähnlich der NDS von Novell) und man kann diese auch zentral verwalten (Single Point of Administration). Benötigte Software OpenLDAP 2.x.x (http://www.openldap.org/software/download/) (In diesem Tutorial wurde [ ... ]
 Gregor Waluga, März 10, 2012
Dieses Tutorial beschreibt, wie man mit dem KDE-E-Mailprogramm KMail unter Linux ganz einfach Mails signiert, verschlüsselt und entschlüsselt. Es richtet sich an Neulinge, die sicher kommunizieren wollen, daher geht es in manchen Punkten in die Tiefe der Materie. Inhalt: 0. Vorwort 1. Was brauche ich? 1.1 GnuPG installieren 1.2 GPA installieren 1.3 GnuPG und GPA von SuSE-CD installieren 2. Umgang mit GPA 2.1 eigenen Schlüssel erzeugen 2.2 öffentliche Schlüssel importieren 2.3 öffentlichen Schlüsseln vertrauen 2.4 Dateien signieren und verschlüsseln 3. KMail konfigurieren 3.1 OpenPGP richtig und komfortabel einstellen 4. Jetzt geht’s los 4.1 E-Mails signieren 4.2 E-Mails verschlüsseln 4.3 E-Mails entschlüsseln 5. Hinweise und weitere Informationen 0. Vorwort Wozu soll ich denn Mails verschlüsseln oder signieren – da geht doch nur Zeit drauf! Das habe ich mir auch mal gedacht, doch als ich mich mit dem Thema genauer befasst [ ... ]
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